Konzert der Förderstipendiaten für das Schuljahr 2010/2011

17. Juni 2011 Großer Saal der Musik- und Kunstschule Jena



Als Auftakt spielte das Akkordeonquartett mit Sophie-Luise Ullrich, Moritz Hoffmann, Lilith Beer und Julius Donath. Lilith Beer und Moritz Hoffmann erhielten im vergangenen Jahr ein Förderstipendium. Zu hören waren zwei pfiffige moderne Stücke: der Mazettitango des schwedischen Komponisten Lars Holm sowie der Atonkanon des slowenischen Komponisten Uroš Rojko. Unterrichtet wird das Quartett von Herrn S. Bahr
Mette Geletneky konnte mit ihrem Violoncello die Zuhörer mit dem irischen Folk-Stück "Bullfiddle" (dem Titel nach also eigentlich für Kontrabass) von Gabriel Koeppen mitreißen. Unterricht erhält Mette von Frau K. Simon.

Dorothea Wagner beeindruckte auf der Violine mit dem 1. Satz aus dem anspruchsvollen Violinkonzert Nr. 9 des belgischen Komponisten Charles de Beriot. Ihre Lehrerin ist Frau I. Kraft.

Natürlich war auch ein Pianist mit vertreten  Carl Seifert hatte - passend zum  Liszt-Jahr 2011 - dessen Jugendetüde Nr. 4 in d-Moll einstudiert. Bei den Liszt-typischen schwierigen Läufen flogen seine Hände quer über den Bösendorfer-Flügel der MKS. Carls Lehrerin ist Frau L. Urba.

Mette Geletneky, zeigte, dass sie neben dem Cello auch das Klavier beherrscht. Sie am Klavier, Alma-Magdalena Staemmler (Violoncello) und Clara-Josephine  Staemmler (Violine) - zwei der diesjährigen Förderstipendiatinnen - erhielten viel Beifall für einen ungarischen Tanz. Betreut wird das Trio Metalphi von Frau A. Erdmann.
Im Rahmen des Konzerts wurden auch die Urkunden an die Förderstipendiaten für das Schuljahr 2011/12 verliehen.. Der Freundeskreis fördert im nächsten Jahr:

Annegret Jagusch, Violine, mit 30 Minuten,
Friedemann Kowalik, Klarinette,
Clara-Josefine Staemmler, Violine,
Rebecca Williams, Klavier, und
Lilith Beer, Akkordeon, mit je 15 Minuten zusätzlichem Unterricht.

Die MKS fördert:
MMarius Staible, Akkordeon, mit 30 Minuten,
Alma-Magdalena Staemmler, Violoncello,
Emilia Kempert, Querflöte,
Matthias Schleußner, Tenorsaxophon,
Luca Tiganele, Klavier, mit je 15 Minuten, zusätzlichem Unterricht.

Rechts die anwesenden Förderstipendiaten zusammen mit Frau Vollmer und Herrn Wegener von der Schulleitung sowie Frau Hentrich vom Freundeskreis.
Marius Staible, der im vergangenen Jahr ein Stipendium für 30 min zusätzlichen Unterricht erhalten hatte, hat die Schule im vergangenen Jahr mit seinem Akkordeon bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich vertreten. Von ihm hörten wir zwei nordische Stücke, eine Valsette des finnischen Komponisten Unto Jutila sowie ein Scherzo von Edvard Grieg. Marius wird unterrichtet von Herrn S. Bahr.

Ein Förderstipendium für 30 min zusätzlichen Unterricht hatte der Freundeskreis im vergangenen Jahr an Annegret Jagusch, Violine, vergeben. Auch in diesem Jahr konnte sie die Jury überzeugen und erhält erneut ein Stipendium des Freundeskreises. Sie spielte beeindruckend ausdrucksstark den 2. Satz aus dem Violinkonzert e-Moll von Anatoli Komarowski. Annegrets Lehrerin ist Frau E. Kreuer.
Annegrets Schwester Theresa Jagusch gehörte im vorigen Jahr zu den Schülern, die sich für zusätzlichen studienvorbereitenden Unterricht qualifiziert hatten. Sie möchte ihr Hobby zum Beruf machen und Musik studieren. Sie trug auf dem Kontrabass zwei Sätze aus der Sonate g-Moll des frühen englischen Komponisten John Eccles vor. Unterricht erhält sie von Herrn Ch. Staemmler.
Die begabte Akkordeonspielerin Anne Bettermann zählte gemeinsam mit Friedemann Kowalik zu den ersten Schülern überhaupt, die der Freundeskreis gefördert hat. Sie spielte eine Etüde d-Moll des britischen Komponisten Fernando Sor und die Passacaglia 2 von Georg Katzer, einem Gegenwartskomponisten. Ihr Lehrer ist Herr S. Bahr.

Sophia Garbe hatte ebenfalls ein studienvorbereitende Stipendium erhalten. Von ihr hörten wir auf dem Violoncello die wunderbar melodische Supplication aus dem "Jewish Life" des modernen englischen Komponisten Ernest Bloch. Unterricht erhält sie von Herrn M. Jagusch


Friedemann Kowalik konnte in den Auswahlkonzerten im Laufe der Jahre immer wieder seine Klasse beweisen. Auf seiner Klarinette erklang der 1. Satz des Konzerts Es-Dur des tschechischen Komponisten František Kramář, der im 18. Jahrhundert lebte. Friedemanns Lehrer ist Herr F. Gottfried.


Fotos: A. Nawrotzki; Text u. Gestaltung: M. Basler
(beide Freundeskreis der MKS Jena)
Die Musik- und Kunstschule Jena und der Freundeskreis hatten für das Schuljahr 2010/11 jeweils sechs Förderstipendien vergeben. Damit konnten die Schüler ein Jahr lang eine Viertelstunde oder sogar eine halbe Stunde zusätzlichen Unterricht erhalten. Auch in diesem Jahr bedankten sich die jungen Künstler mit einem kleinen Konzert in der Musik- und Kunstschule.

Selbst die "Kleinen" hatten schon erstaunlich anspruchsvolle Stücke eingeübt, mit denen Sie die anwesenden Lehrer, Eltern, Verwandten und Vertreter der Freundeskreises beeindrucken konnten. Vielen merkte man nicht nur die Hingabe an die Musik an, ab und an huschte auch ein Lächeln über die Lippen. Das ist schön, denn schließlich soll Musik - trotz der zahllosen Übungsstunden - zuallererst Freude und Spaß machen.

Hier einige Impressionen vom Vorspiel. Die großen Originalbilder erhalten Sie jeweils mit Klick auf das Foto.


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